Umgeben von nur 3 mm Stahlblech, begleitet von Angst und anfänglichem Idealismus, sollten sie 1944/45 noch eine Wende im längst aussichtslosen U-Boot-Krieg herbeiführen - die Biberfahrer mit ihren Einmann-U-Booten. Doch hatten sie angesichts der alliierten Übermacht und der vielen technischen Probleme dieser unausgereiften Tauchboote überhaupt eine reale Chance?

Die meisten von ihnen kehrten nie zurück. Einige der wenigen Überlebenden kommen in "Die Biberfahrer" erstmals zu Wort.

Der Autor befasst sich in diesem Buch nicht nur mit der Entwicklung und Technik des Mini-U-Bootes, sondern gewährt dem Leser einen tiefen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Biberfahrer.

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erhältlich in jedem Buchladen und in der Verlagsbuchhandlung Schnier

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 „Als einer der wenigen Überlebenden, ich bin heute 82 Jahre alt, möchte ich mich an dieser Stelle für alle meine Kameraden, die draußen auf See geblieben sind, bedanken. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, jenen jungen Seeleuten mit dieser Dokumentation ein verdientes Denkmal zu setzen.“
Karl von Hausen, Vancouver/Kanada 2006, K-Flottille 267


Der geheimnisvolle Biber wurde im Mai 1944 als Einmann-U-Boot in Auftrag gegeben, in nur sechs Wochen konstruiert, gebaut und ausgeliefert, technische Probleme inklusive. Angetrieben wurde das winzige U-Boot von einem Benzin- bzw. einem Elektromotor. Der erste Einsatz fand mit 18 Bibern in der Nacht vom 29. zum 30. August 1944 statt. Den Booten gelang die Versenkung eines Transportschiffes und eines Landungsbootes. Die alliierten Streitkräfte reagierten jedoch schnell auf die neue Bedrohung und machten bald Jagd auf die kleinen U-Boote. Technische Mängel machten den Biberfahrern jedoch noch viel mehr zu schaffen und zahlreiche Fahrer mussten deshalb ihr junges Leben lassen.
Von den 324 gebauten Booten liegen die meisten auf dem Meeresgrund.

 
 
Dieses Buch ist allen Angehörigen des Kleinstkampfverbandes gewidmet, die ihr nasses und finsteres Grab auf dem Meeresboden gefunden haben.
 
 
 
 
Enrico Döring
 
 
  

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